Enchanted Arms

Enchanted Arms… das erste Japano-Rollenspiel für die Xbox 360. Ich mag Rollenspiele mit rundenbasierten Kämpfe. Immerhin bin ich mit „Das schwarze Auge“ groß geworden.

Die reinsten Horrorgeschichten habe ich im Vorfeld über Enchanted Arms gelesen. Unendlich lange und dümmliche Dialoge, banale Geschichte, nervige Kämpfe und ein unmöglich schwerer Endgegner.

Was die Endlos-Dialoge angeht… so nervig fand ich sie nicht. Sie sind sogar recht witzig und auch in der englischsprachigen Fassung sehr gut vertont. Über die japanische Fassung kann ich mir mangels Kenntnisse keinerlei Kritik erlauben. Die Kämpfe können tatsächlich etwas nerven, aber wenn ich ein Rollenspiel spiele, dann bringe ich entsprechend mehr Zeit mit und mir macht es nicht so viel aus, da ich ja auch am “skillen” meiner Charaktere interessiert bin.

Die taktischen Kämpfe empfinde ich als eine recht gute Idee, allerdings kann man bestimmte Gegner immer mit der gleichen Taktik mit ein oder zwei Zügen vernichten, was auf die Dauer auch öde wird. Außerdem ist das Spiel überhaupt nicht richtig ausbalanciert! Da gibt es diese Super-Duper-Mega-EX-Moves, die alles umhauen sollen, allerdings ab dem zweiten Drittel des Spiels sind die normalen Attacken weitaus effektiver, als diese EX-Moves. Warum wachsen die nicht nach einem Level-Aufstieg mit? Auch der Zwang, unbedingt im Kasino Mini-Spiele ohne Ende durchzuziehen, um gute Mitstreiter zu gewinnen, empfinde ich als nervig.

Alles in Allem hängt man schon eine gewisse Zeit an diesem Spiel und ganz übel ist es nicht, allerdings ziehe ich andere Titel aufgrund vieler dummer und unüberlegten Schwächen andere Spiele immer vor.

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